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Osteopathie, Cranio-Sacral-Osteopathie und neurovaskulären Kinetik.

Eine der wesentlichen Grundlagen der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit des Gewebes im gesamten Organismus. Ist die Bewegungsmöglichkeit einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, beeinträchtigt das deren gesunde Funktion. Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich so ganze Spannungsketten im Körper bilden.

Diese Behandlungsmethode integriert zudem sämtliche Regelkreise  (z. B. Herz-/Kreislaufsystem, neurologische Regelkreise, Hormonsystem, etc.) die physiologisch oder beispielsweise durch Emotionen (z. B. Herzrasen bei einer Angstattacke)  hervorgerufen werden können. So werden u. a.  dadurch die Regulationsfähigkeit und die Selbstheilungskräfte unterstützt. Durch

  • sanfte Diagnose mit den Händen (ohne Strahlenbelastung, Blutabnahme, etc.)
  • Möglichkeit der Linderung oder gar Beseitigung von Schmerzen
  • Verbesserung von Organfunktionen
  • Mobilitäts- und Leistungssteigerung
  • Optimierte Regenerationsfähigkeit (physisch und psychisch)
  • Verbesserung der Wahrnehmung, Anpassungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkung der mentalen u. körperlichen Belastbarkeit
  • Arbeit an unbewussten Blockaden
  • Auflösung von Schon-/Vermeidungshaltungen und pathologischen Bewegungsmustern

wird die eigentliche URSACHE entdeckt und es ist möglich, diese auf allen Ebenen zu regulieren und gezielt zu diagnostizieren, um die Ursachen von Verletzungen und Leistungsblockaden zu behandeln, ganz ohne zu manipulieren.

Der Focus liegt dabei, den ganzen Menschen und nicht nur das Symptom oder die Krankheit zu behandeln. Ziel ist es, gespeicherte psychische und physische Traumata aufzulösen und Schmerzfreiheit zu erlangen. So lassen sich akute und chronische Blockaden finden und körperliche Spannungsmuster auf sanfte Weise regenerieren. Es gilt die Ordnung im gesamten System wieder herzustellen.

Anwendungen

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Nackenschmerzen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Schulterschmerzen
  • Schwindel, Tinnitus
  • Hüftschmerzen
  • Kiefergelenksproblematiken
  • Gelenkproblemen
  • Verdauungsstörungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Narben und Verwachsungen
  • Hexenschuss
  • funktionale Herzbeschwerden
  • Zustand nach Schleudertraumen
  • Regelbeschwerden
  • Verstauchungen und anderen Verletzungsfolgen Verdauungsstörungen
  • Organproblemen (Funktionsstörungen, Senkungen, Leistungsminderungen)


Lowen-Systems©Dynamic Manual Interface

Störungen erkennen, Spannungen lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen und aktivieren. Diese Methode ist nicht invasiv, sondern sanft, sicher und effektiv. Dynamic Manual Interface ist eine von Frank Lowen entwickelte manuelle Körpertherapie, bei der man mit dem Gewebe arbeitet, ohne von außen zusätzlichen Druck auf den Körper auszuüben. Die körpereigenen Mechanismen werden genutzt, um mit der Arbeit nachhaltig Spannung, Muster, Aktivität und Rhythmus der jeweiligen Gewebestrukturen zu verändern.

Das breite Einsatzspektrum ermöglicht sowohl die Arbeit bei biomechanischen und physiologischen als auch bei neurologischen und kognitiven Problemen. Die Behandlungserfolge zeigen sich u. a. in schneller ablaufenden Heilungsprozessen, zunehmender Beweglichkeit, weniger Schmerz, besserem Schlaf, größerer geistiger Klarheit sowie einem wachsenden allgemeinen Wohlbefinden. Je mehr Kompensationsspielraum dem Körper zur Verfügung steht, umso leichter kann er sich selbst heilen. Der Dynamic Manual Interface-Therapeut kann dem Körper einen Weg weisen und ihn unterstützen, indem er ihm mehr Spielraum für seine eigenen Selbstheilungskräfte schafft.

Dynamic Manual Interface ist eine besonders fortschrittliche und ganzheitliche Diagnose- und Behandlungsform im Bereich der manuellen Medizin. Lowen-Systems schafft in einzigartiger Form die gezielte Verknüpfung von Biomechanik, Herz-/Kreislauf- und Nervensystem. So entstehen nachhaltige Synergieeffekte, um den Organismus in sein natürliches psychophysisches Gleichgewicht zu bringen – körpergerecht, effektiv, sanft und ohne schädliche Nebenwirkungen. Die Grundlagen dieser Therapie finden wir in der Arbeit von insbesondere Frank Lowen, Andrew Stills, John Upledger und Jean Pierre Barral. Die Wurzeln dieser Arbeit liegen somit in der klassischen Osteopahtie, Cranio-Sacral-Osteopathie und neurovaskulären Kinetik.

Dynamic Manual Interface ermöglicht einen direkten manuellen Zugang zu den Steuerungsmechanismen des Körpers, um gezielt zu diagnostizieren und die Ursachen von Verletzungen und Leistungsblockaden/-minderungen zu behandeln ohne zu manipulieren.

 

Behandlungsansatz der Lowen-Systems©Dynamic Manual Interface-Therapie

Jeder Mensch wird mit individuellen Bewegungsmustern geboren und entwickelt, durch die im Lauf seines Lebens gemachten Erfahrungen und Verletzungen, entsprechend neue und veränderte Verhaltens- und Bewegungsmuster.

Es kann davon ausgegangen werden, dass der Körper des Menschen ein eigenes Gedächtnis hat, das unabhängig vom bewussten Erinnern funktioniert. Somit werden jeder Unfall und jede Verletzung, alle psychischen und physischen Traumata auf der körperlichen Ebene gespeichert. Psychische und physische Traumata werden bis zu einem bestimmten Punkt vom Körper kompensiert. Wird dieser Punkt überschritten, die sog. Schmerzkapazität, wird der Körper krank. Anders ausgedrückt, kann ein einziges traumatisierendes Ereignis das Fass zum Überlaufen bringen und den Körper aus seiner bis dahin aufrechterhaltenen Balance werfen. Daraus folgen dann plötzlich wie aus dem Nichts auftretende Schmerzen oder sich langsam entwickelnde Krankheiten, bis hin zu chronischen Krankheiten. Ziel der Arbeit des Therapeuten mit DMI ist es, dem Körper wieder Kompensationsspielraum zu geben, um so letztlich Schmerz- bzw. Symptomfreiheit zu erreichen.

 

Grundprinzip der manuellen Medizin nach Frank Lowen

Frank Lowen hat die komplexen Vorgänge des Craniosacralen Systems, des Herzkreislaufsystems, der Biomechanik des während des Gehens und den dazu entsprechenden Impulsen des vegetativen Nervensystems in einer einzigartigen Sichtweise erkannt, neu interpretiert und in Zusammenhang gebracht. Mit diesem Verständnis ermöglicht er dem Therapeuten die größte Spannung im Körper zu erkennen und den Organismus in seinem Heilungsprozess äußerst effektiv zu unterstützen.

Die Erkenntnis, dass der Großteil der Muskeln, Sehnen, Bänder, der Organe und das limbische System, also das emotionale Gehirn, unterbewusst über die Nervenbahnen des vegetativen Nervensystems direkt miteinander verbunden sind, macht deutlich, dass die Behandlung der größten Spannung im Körper, Einfluss auf alle anderen Systeme hat. Die Spannungen im Körper führen uns über die Kenntnis dieser komplexen Vernetzung zu den Ursacheherden der Erkrankung. Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass bei einem Patienten, der unter Beschwerden an der Lendenwirbelsäule leidet, die Ursache im organischen, zirkulatorischen, faszialen, biomechanischen oder neurologischen System zu erkennen ist.

Die Biomechanik des Menschen zu beobachten sowie mit den Händen zu untersuchen und zu palpieren sind die hilfreichsten Evaluierungsmethoden in der Arbeit des Biovalent Systems - Therapeuten. Um das größte Spannungsmuster zu finden und damit den größtmöglichen Heilungserfolg zu erzielen, sowie die verschiedenen Rhythmen des Körpers zu interpretieren, hat Frank Lowen zwei außergewöhnliche Methoden der umfassenden körperlichen Untersuchung entwickelt: das Cranial Mapping und die Manual Perception.

Frank Lowen hat das von Barral entwickelte sog. General - Listening übernommen und verfeinert. Beim Cranial Mapping legt der Therapeut seine Hand auf den Kopf des Patienten, um dort Informationen über die wichtigsten Spannungsmuster des Muskelskelettapparates und der Organe zu finden. Außerdem hat Lowen eine detaillierte Organkarte für die Hand des Therapeuten entwickelt, ähnlich dem Reflexzonenschema für die Füße. Die subtil spürbaren Spannungen im Gewebe führen den Therapeuten über diesen Weg des "Herantastens" zu den entsprechenden Systemen (Herz-Kreislauf, Neurologie bzw. Hormonsystem), in denen die größte akute Spannung im Körper zu finden ist. Lowen nennt dies "mit den Händen sehen". Voraussetzung für die Arbeit als DMI - Therapeut ist die genaue Kenntnis der Anatomie des Menschen und die Schulung der Sensibilität der Hände, um die subtilen Rhythmen des Körpers zu interpretieren.

die wahre lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das wunderbare zu sehen.

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